École St Hélène

École St Hélène

Ich besuchte die Schule St. Helene am 23. Mai 2023 unangemeldet – ich wollte keine inszenierte Begrüßung – sondern möglichst unmittelbar den Schulalltag erleben.

Dieser Besuch machte mir einerseits große Freude. Die Schule funktioniert, der Unterricht läuft, die Kinder sind da, staatlich anerkannte Abschlussprüfungen werden abgehalten. Die Lehrerinnen und Lehrer wirken engagiert, die Kinder fröhlich.

  

Aber starke Regenfälle haben die außen liegenden Klassen und auch die Mauer, welche die Schule eingrenzt, unterspült. Diese Klassen können auf Grund von Einsturzgefahr nicht mehr verwendet werden, die Mauer hat Risse und könnte ebenfalls einstürzen.

Diese Probleme verschärfen die ohnehin prekäre Lage, die dadurch bedingt ist, dass viele Eltern die Schulgebühren nicht zahlen können. Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten nur einen kleinen Teil ihres Gehalts. Dies ist ein unhaltbarer Zustand, der aber schon lange Zeit anhält. Würde Elikia die Schule nicht unterstützen, hätte sie schon aufgehört zu existieren.

Von dem mitgebrachten Geld bekam die Schule USD 1.650.-. Diese wurden unter den Lehrenden als Lohn aufgeteilt. Die Auszahlungsliste habe ich inzwischen erhalten, die 25 Angestellten bekamen zwischen 55 und 120 Dollar ausbezahlt.

Die schadhaften Mauern wurden abgetragen, für das neu Aufbauen der Mauern gibt’s einen Kostenvoranschlag von 894 Dollar für die umgrenzende Mauer, und von 380 Dollar für die Mauern der außen liegenden Klassenzimmer.

Bei den Klassenzimmern müssen schadhafte Balken und auch Dachziegeln ersetzt werden, dafür liegt noch keine Kostenberechnung vor.

  

Wer die Schule unterstützen will, kann dies bitte sehr gern mit dem Kennwort Schule auf das Elikia-Sparkonto tun.

Herzlichen Dank!

Die Schule St. Hélène soll weiter bestehen

Die Schule St. Hélène soll weiter bestehen

Die Schule St. Hélène ist eine Privatschule in der Demokratischen Republik Kongo, in Sangamamba am Stadtrand der Hauptstadt Kinshasa.

Kinder von vier bis achtzehn Jahren (Maternelle, Primaire, Secondaire) werden dort unterrichtet.

Auf Grund schlimmster politischer Verwerfungen hatte sich der Staat in den 1990er Jahren fast vollständig aus der Finanzierung des Bildungswesens zurückgezogen. Schulen mussten fortan Elternbeiträge einheben, um weiter bestehen zu können.

Dem Direktor von St. Hélène, M. John Tshimanga, und dem Coordinateur M. Denis Lelo, war es immer ein Anliegen gewesen, kein Kind auf Grund von Armut aus der Schule auszuschließen. Für diese Kinder, die oft nur einen Elternteil haben, oder bei mittellosen Großeltern leben, baten sie mich, als wir uns 2018 kennenlernten, um Unterstützung.

Hauptsächlich durch den Erlös der Kalenderprojekte vom Freistädter Künstler Rudi Prinz Galerie, Kalender 2021 (rudolfprinz.at) war es möglich gewesen, diese fehlenden Elternbeiträge beizusteuern, sodass die Schule gerade so über die Runden kam.

Lagebesprechung St. Hélène
Lagebesprechung St. Hélène im Sommer 2021

Durch die Pandemie hatte sich die wirtschaftliche Lage gravierend verschlechtert. Viele Familien verelendeten und konnten die Schulgebühren nicht mehr aufbringen.

Ohne diese Beiträge ist St. Hélène in ihrem Bestehen gefährdet. Die Lehrenden können nicht endlos auf ihre sehr geringen Gehälter verzichten, der Vermieter des Geländes will die Miete von 400 Dollar nicht mehr länger stunden.

Im Fall einer Schulschließung würden hunderte Kinder ihre vertraute Schule, und über dreißig Lehrerinnen und Lehrer ihren Arbeitsplatz verlieren.

Die Schule St. Hélène benötigt monatlich zumindest € 1.000.-, um halbwegs durchzukommen. Wir suchen 30-50 Personen, die bereit sind, monatlich € 30.- bis 50.- zu überweisen.

Wer ist dankbar für die erhaltene Bildung, verdient einigermaßen gut und kann sich vorstellen, die Schule über ein paar Jahre regelmäßig zu unterstützen?

P.S. Wenn Sie bereit sind, dem Verein Elikia mit 15.- Euro jährlich als ordentliches Mitglied beizutreten, dann können Sie das Vereinsgeschehen mitbestimmen und erhalten regelmäßige Projekt-Nachrichten.

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